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Häufig gestellte Fragen

Was ist bei Eintreten eines Sterbefalles zu tun? Hier folgen die wichtigsten Schritte:


  • Benachrichtigen Sie bitte den (Haus-)Arzt oder die (Haus)-Ärztin, damit diese/r den Tod feststellen kann und die Todesbescheinigung ausstellt. Im Krankenhaus wird die Todesbescheinigung in der Regel durch den/die diensthabende/n Arzt/Ärztin ausgestellt. Im Alten- oder Pflegeheim wird der/die zuständige Arzt/Ärztin oftmals von den Pflegern/innen benachrichtigt. Falls der/die Arzt/Ärztin oder gegebenenfalls der/die Notarzt/Notärztin nicht bescheinigen kann, dass es sich um einen natürlichen Tod handelt, muss die Polizei benachrichtigt werden.

  • Natürlich können Sie uns als Bestatter direkt benachrichtigen (auch gerne vor dem/der Arzt/Ärztin), wir helfen Ihnen so früh es geht und stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite! Die Abholung Ihres/Ihrer lieben Verstorbenen können wir allerdings erst nach Ausstellung der Todesbescheinigung durchführen.

  • Wir vereinbaren mit Ihnen nun einen Termin, wann wir uns zusammensetzen, um alle Dinge zu besprechen.




Welche Unterlagen kann ich schon zum Beratungsgespräch mitbringen?


Wir erledigen gerne für Sie alle anfallenden Formalitäten! Die folgenden Unterlagen können Sie gerne schon zum Gespräch mitbringen. Falls Sie diese auf Anhieb nicht finden, können diese auch im Nachgang bei uns eingereicht werden:

  • Personalausweis
  • Schwerbehindertenausweis
  • evtl. betriebliche Renten
  • Rentennummer
  • Krankenkassenkarte
  • Grabdokumente, falls schon eine Grabstelle vorhanden ist
  • Sterbegeld, Lebens- oder Unfallversicherungen (Versicherungspolicen).




Habe ich an alles gedacht?


Sie sind in einer Ausnahmesituation! Falls Sie etwas vergessen haben oder nicht finden, können Sie diese Unterlagen auch nachreichen. In dem Beratungsgespräch werden alle anfallenden Erledigungen gemeinsam besprochen.




Wie lange darf der/die Verstorbene zu Hause bleiben?


Laut Bestattungsgesetz für NRW sind Verstorbene spätestens 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle zu überführen. Hierzu zählen Räumlichkeiten eines Bestatters oder des Friedhofes. Die Todesbescheinigung muss vor der Abholung von dem/der Arzt/Ärztin IMMER ausgestellt werden. Falls gewünscht, können wir für Sie jedoch bei der zuständigen Ordnungsbehörde eine Genehmigung beantragen, die es erlaubt, den Verstorbenen auch länger als 36 Stunden zu Hause zu behalten.




Wie lauten die Bestattungsfristen in Düsseldorf für eine Feuerbestattung?


Laut Bestattungsgesetz für NRW muss die Einäscherung innerhalb von zehn Tagen erfolgen. Die Asche des/der Verstorbenen ist innerhalb von sechs Wochen beizusetzen. Es kann eine Genehmigung bei der zuständigen Ordnungsbehörde beantragt werden, mit der man die Beisetzung auch später durchführen kann.




Wie lauten die Bestattungsfristen in Düsseldorf für eine Erdbestattung?


Laut Bestattungsgesetz für NRW darf die Erdbestattung frühestens vierundzwanzig Stunden nach Eintritt des Todes vorgenommen werden, spätestens aber innerhalb von zehn Tagen. Es kann eine Genehmigung bei der zuständigen Ordnungsbehörde beantragt werden, mit der man die Beisetzung auch später durchführen kann.




Wie viel Zeit vergeht zwischen der Abholung und der Beisetzung/Beerdigung des/der Verstorbenen?


Die gesetzlichen Fristen der Feuerbestattung und Erdbestattung konnten Sie in den zwei vorherigen Fragen sehen. Der zeitliche Ablauf wird mit Ihnen im persönlichen Gespräch besprochen. In der Regel findet die Urnenbeisetzung 2-3 Wochen nach Eintritt des Todes statt. Bei Wunsch kann die Urnenbeisetzung auch schon innerhalb von 1 ½ Wochen erfolgen.




Ist es möglich, sich noch einmal am offenen Sarg zu verabschieden?


Natürlich können Sie sich noch einmal von dem/der Verstorbenen am offenen Sarg verabschieden. In dem Trauergespräch mit uns wird alles weitere diesbezüglich abgesprochen (Termin, Ort, soll der/die Verstorbene eigene Kleidung angezogen bekommen? etc.). Falls der/die Verstorbene jedoch eine meldepflichtige Krankheit hat, ist eine Abschiednahme am offenen Sarg leider untersagt.




Welche Personenstandsurkunden werden im Sterbefall benötigt, um die Sterbeurkunde zu erhalten?


  • Der/die Verstorbene war ledig: Geburtsurkunde.

  • Der/die Verstorbene war verheiratet:
    • bei Eheschließung bis 31.12.1957 eine Heiratsurkunde
    • bei Eheschließung vom 01.01.1958 - 31.12.2008 eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches
    • bei Eheschließung ab 01.01.2009 eine Eheurkunde.

  • Der/die Verstorbene war geschieden oder verwitwet:
    • bei Eheschließung bis 31.12.1957 eine Heiratsurkunde und das rechtskräftige Scheidungsurteil oder Sterbeurkunde des Ehegatten
    • bei Eheschließung vom 01.01.1958 - 31.12.2008 eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches mit Scheidungsvermerk oder Vermerk über den Tod des Ehegatten
    • bei Eheschließung ab 01.01.2009 eine Eheurkunde und das rechtskräftige Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde des Ehegatten.
Alle Unterlagen sind im Original einzureichen. Handelt es sich um ausländische Urkunden, benötigt das Standesamt zusätzlich eine Übersetzung von einem in Deutschland vereidigten Dolmetscher. Im Einzelfall können weitere Unterlagen erforderlich sein.




Ich habe keine Personenstandsurkunden gefunden, was nun?


Wir können die benötigten Personenstandsurkunden gerne für Sie bei dem zuständigen Standesamt beantragen.




Von wem erhalte ich die Sterbeurkunden?


Um die Beantragung der Sterbeurkunden kümmern wir uns. Diese werden beim Standesamt des Sterbeortes beantragt. Hierfür werden die oben genannten Personenstandsurkunden, die Todesbescheinigung, die Sterbefallanzeige und der Personalausweis benötigt.




Wer ist bestattungspflichtig? Wer muss sich um die Ausrichtung der Beerdigung kümmern?


§ 8 (1) BestG NRW: „Zur Bestattung verpflichtet sind in der nachstehenden Rangfolge Ehegatten, Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, volljährige Geschwister, Großeltern und volljährige Enkelkinder (Hinterbliebene). Soweit diese ihrer Verpflichtung nicht oder nicht rechtzeitig nachkommen, hat die örtliche Ordnungsbehörde der Gemeinde, auf deren Gebiet der Tod eingetreten oder die oder der Tote gefunden worden ist, die Bestattung zu veranlassen.“




Muss ich die Kosten auch dann tragen, wenn ich das Erbe ausschlage?


Ja. Auch wenn Sie das Erbe ausschlagen, sind Sie verpflichtet die Bestattung zu bezahlen. Die grundsätzliche Bestattungspflicht ergibt sich aus den Familienverhältnissen. Selbst wenn man keinen Kontakt zu dem Verstorbenen hatte und bestattungspflichtig ist, muss man die Kosten für die Beerdigung tragen.




Was passiert, wenn sich niemand der Angehörigen um die Bestattung kümmern will?


In diesem Fall kümmert sich zunächst das Ordnungsamt des Sterbeortes um die Bestattung. Das Amt versucht dann Angehörige zu ermitteln und stellt diesen dann die Bestattung in Rechnung. Dies ist für die Angehörigen meistens deutlich teurer, als eine Bestattung direkt zu beauftragen. In diesem Fall kommen zu den angefallenen Bestattungskosten auch noch Bearbeitungsgebühren auf die Angehörigen zu. Des Weiteren haben die Angehörigen in der Regel keinen Einfluss mehr auf die Art und Weise der Bestattung, da diese meistens schon erfolgt ist.




Wer pflegt das Grab, wenn keine Angehörigen mehr da sind?


Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit der Dauergrabpflege. Dies kann man im Vorfeld auch schon mit einem Friedhofsgärtner vereinbaren. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, sich für ein pflegefreies Grab zu entscheiden (Die Pflege wird von der Stadt übernommen/durchgeführt). Bei der richtigen Grabauswahl stehen wir Ihnen natürlich auch zur Seite!




Bekomme ich weiterhin die Rente meines/meiner Ehepartners/Ehepartnerin?


Wenn die Ehe mit dem/der Verstorbenen, länger als 18 Monate bestand, steht der Witwe bzw. dem Witwer in der Regel die Überbrückungsrente und die Witwen- bzw. Witwerrente zu. Das sind drei volle Monatsrenten des/der Verstorbenen. Ab dem vierten Monat steht der Witwe bzw. dem Witwer in der Regel eine gekürzte Rente des/der Verstorbenen zu (Witwen- bzw. Witwerrente) zu. Dies wird alles von der zuständigen Rentenstelle errechnet. Wir erledigen gerne für Sie alle anfallenden Formalitäten bezüglich der Rente (beantragen der Vorschusszahlung und Witwen- bzw. Witwerrente).




Bestatten wir auf allen Friedhöfen, oder nur auf den Friedhöfen in Düsseldorf und Umgebung?


Egal welche Bestattungsart gewünscht ist, egal auf welchem Friedhof - Wir begleiten Sie nicht nur auf den Düsseldorfer Friedhöfen, sondern auf allen Friedhöfen in der Umgebung und in ganz Deutschland. Natürlich auch im Ausland.




Warum gibt es überall unterschiedliche Grabarten?


Welche Grabarten an einem Ort oder auf einem Friedhof angelegt werden, entscheidet immer der jeweilige Friedhofsträger. Deshalb fallen die Grabarten immer etwas unterschiedlich aus.




Ich wünsche eine Ascheverstreuung, Aschevergrabung oder Seebestattung, muss ich dabei etwas Besonderes beachten?


Ja, die Ascheverstreuung und die Aschevergrabung ist nach dem Bestattungsgesetz NRW die einzige Bestattungsart, die nur durchgeführt werden darf, wenn der/die Verstorbene dies zu Lebzeiten schriftlich verfügt hat.
Die Seebestattung kann auch von Angehörigen bestimmt werden, jedoch ist es immer hilfreich, wenn auch hier ein Wille des/der Verstorbenen vorliegt.




Wie funktioniert eine Bestattungsvorsorge?


Wir setzen uns zusammen und besprechen alle persönlichen Vorstellungen und Wünsche in Bezug auf die eigene Beerdigung.

Diese werden dann in einem Bestattungsvorsorgevertrag verschriftlicht und auch finanziell abgesichert (z.B. durch die Einzahlung bei der Treuhand AG, mit einer Sterbegeldversicherung, etc.). Änderungen sind jederzeit möglich!




Macht eine Bestattungsvorsorge Sinn?


Ja! Die Hinterbliebenen wissen somit, welche Wünsche der/die Verstorbene hatte und man steht nicht vor offenen Fragen. Geld, das zweckgebunden für die Bestattung angelegt ist, kann bis zu einem gewissen Schonvermögen (bei Eintreten eines Pflegefalles) nicht eingezogen werden.




Ist es sinnvoll, die Bestattungswünsche ins Testament zu schreiben?


Ja und Nein, dies ist nur sinnvoll, wenn die Person, welche die Bestattung in Auftrag gibt, auch weiß, wo das Testament liegt und dass in diesem auch die Bestattungswünsche hinterlegt sind. Ansonsten erfolgt die Testamentseröffnung nämlich erst nach der Bestattung. Um die Bestattungswünsche zu festigen, raten wir daher immer zu einem Bestattungsvorsorgevertrag.




Ich habe keine Angehörigen/Verwandte, macht in meinem Fall eine Bestattungsvorsorge Sinn?


Wenn Sie nach Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen bestattet werden möchten, macht natürlich ein Bestattungsvorsorgevertrag Sinn. Falls sich kein/e Freund/in oder Bekannte/r um die Planung der Beerdigung kümmert (und die Kosten übernimmt), wird dies alles von dem Ordnungsamt des Sterbeortes erledigt. Es wird in der Regel auf keine Wünsche oder ähnliches eingegangen.




Kann man eine Überführung des Verstorbenen aus dem Ausland absichern?


Ja!

  • Bei manchen Sterbegeldversicherungen ist die Rücküberführung des/der Verstorbenen aus dem Ausland bis zu einem gewissen Betrag inbegriffen.
  • Bei einer Urlaubsreise ist dies manchmal auch in der Reiserücktrittversicherung enthalten.
  • Bei Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages mit einer Einzahlung bei der Treuhand AG, ist eine kostenfreie Auslandrückholung, innerhalb Europas bis 5.200, - Euro, außerhalb Europas sogar bis 10.300, - Euro, inkludiert.




Wie teuer ist eine Bestattung?


Bei jedem Sterbefall gibt es viele Faktoren, welche zu den Gesamtkosten der Bestattung führen. Da diese sehr unterschiedlich und individuell sind, ist ohne ein Gespräch es sehr schwer eine genaue und präzise Kostenauskunft, darüber zu geben. In unserem Bestattungskostenrechner haben Sie die Möglichkeit, die Kosten ungefähr zu ermitteln. Nehmen Sie gerne persönlichen Kontakt mit uns auf und wir helfen Ihnen weiter!




Welche Aufgaben übernimmt Bestattungen Plätschke für mich?


Uns ist es sehr wichtig, Sie dort abzuholen, wo Sie sich gerade befinden und ein Stück des Weges zu begleiten. Dazu zählen neben der Betreuung auch die Erledigungen sämtlicher Formalitäten. Kontaktieren Sie uns gerne und wir helfen Ihnen weiter.





Beruf, Berufung.

Es liegt uns sehr am Herzen, Sie zu begleiten.

Diesen schönen und berührenden Zeilen einer Kundin ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen:

„…Während dieser schweren Zeit haben wir uns so gut bei den beiden aufgehoben gefühlt, dass es schon fast eine familiäre Atmosphäre hatte.
Die beiden waren rund um die Uhr für uns erreichbar.

Eine solch persönliche Umsetzung der Bestattung wie wir sie erleben durften, hätten wir uns unter den aktuellen Corona-Bedingungen fast nicht zu wünschen gewagt.

Die professionelle Unterstützung und Fachkenntnis durch Vater und Sohn hat uns viel Arbeit erspart und uns die Zeit verschafft in Frieden Abschied nehmen zu können.

Auch bei Erhalt der Rechnung haben wir keinen Schock erlitten - im Gegenteil ;) wir haben die umfassende Transparenz jeden Schrittes sehr geschätzt.

Wir können die kleine Firma mit bestem Gewissen weiterempfehlen und wünschen Euch noch viel Erfolg in der Zukunft.

Dank Euch dreht sich unsere Welt nun weiter.“
 

 

(Google-Bewertung)

damit … die Liebe bleibt.

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